Äußerer Blitzschutz
Was umgangssprachlich Blitzableiter heißt, besteht fachlich aus Fangeinrichtung, Ableitungen und Erdung nach DIN EN 62305-3. Auf Steildach, Flachdach, Industriehalle, Kirchturm oder Silo, inklusive Trennungsabstandsberechnung.
Wir planen, bauen und prüfen Blitzschutz- und Erdungsanlagen. Seit 1967, von Langenau aus, mit 14 Mitarbeitern und eigenen Monteuren. Für Industrie, öffentliche Gebäude, Landwirtschaft und private Bauherren zwischen Ulm, Heidenheim und Günzburg.
Kostenfreie Ersteinschätzung. Rückmeldung werktags innerhalb eines Tages.
Wir übernehmen die komplette Kette an einem Gebäude. Das erspart Ihnen die Abstimmung zwischen Planer, Elektriker und Prüfer, und es verhindert die Lücken, die genau dort entstehen.
Was umgangssprachlich Blitzableiter heißt, besteht fachlich aus Fangeinrichtung, Ableitungen und Erdung nach DIN EN 62305-3. Auf Steildach, Flachdach, Industriehalle, Kirchturm oder Silo, inklusive Trennungsabstandsberechnung.
Überspannungsschutz und Potentialausgleich nach DIN VDE 0100-443 und -534. Ohne diesen Teil schützt die beste Fangstange auf dem Dach die Technik im Haus nicht.
Erdungsanlagen nach DIN VDE 0185-305 1-3 und der DIN 18014. Auch nachträglich am Bestandsgebäude, wenn beim Neubau nichts eingelegt wurde.
Sicht- und umfassende Prüfung mit Messprotokoll, Erdungsmessung, Mängelliste und Terminvorschlag für die Behebung. Auf Wunsch als Wartungsvertrag mit Erinnerung.
Trennungsabstand prüfen, Montagegestell anbinden, DC- und AC-Seite absichern. Bei Neubau genauso wie bei der Nachrüstung auf einem Dach mit bestehender Anlage.
Anlagen mit Explosionsgefahr, Silos, Lackierbetriebe, Tanklager. Patrick Winter ist VDE-geprüfte Blitzschutzfachkraft für Anlagen mit explosionsgefährdeten Bereichen.
Kraus + Kübrich wurde 1967 gegründet und macht seitdem nichts anderes als Blitzschutz. Kein Elektrobetrieb, der Blitzschutz nebenbei mitnimmt, sondern ein Fachbetrieb, dessen Monteure jeden Tag auf Dächern stehen. Geführt wird das Unternehmen von Patrick Winter und Jürgen Winter, der Sitz ist in der Dieselstraße in Langenau.
Patrick Winter ist staatlich geprüfter Elektrotechniker, VDE-geprüfte Blitzschutzfachkraft für Anlagen mit explosionsgefährdeten Bereichen, VdS-anerkannter Sachkundiger für Blitz- und Überspannungsschutz sowie EMV-gerechte elektrische Anlagen und Sachverständiger für Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich und Überspannungsschutz. Geprüft wird deutschlandweit, gebaut wird überwiegend in der Region.
Zum Begriff Sachverständiger: Die wiederkehrende Prüfung einer Blitzschutzanlage übernimmt die Blitzschutzfachkraft. Davon zu unterscheiden ist der Sachverständige, der im selben Fachgebiet darüber hinaus ausgebildet ist. Patrick Winter ist Sachverständiger für Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich und Überspannungsschutz. Auf Wunsch und bei besonderen Projekten prüfen wir auf dieser Grundlage.
| Gegründet | 1967 |
|---|---|
| Sitz | Dieselstraße 6/1, 89129 Langenau |
| Mitarbeiter | 14 |
| Geschäftsführung | Patrick Winter, Jürgen Winter |
| Qualifikation | VDE-geprüfte Blitzschutzfachkraft, VdS-Sachkundiger, Sachverständiger für Blitzschutz, Erdung, Potentialausgleich und Überspannungsschutz, BVFS |
Eine Auswahl aus dem Bestand. Wer wissen will, wie wir arbeiten, sieht es an Gebäuden, bei denen ein Blitzeinschlag teuer würde.
Der Blitzdichte-Auswertung für 2025 zufolge liegt der Alb-Donau-Kreis mit 0,74 Blitzen je Quadratkilometer auf Rang 10 aller deutschen Landkreise. Bemerkenswert daran ist das Jahr: 2025 war das blitzärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch in einem ruhigen Jahr liegt die Region also im oberen Zehntel.
Was ein Einschlag kostet, zeigt die Schadenstatistik der deutschen Versicherer für 2024: rund 220.000 Blitz- und Überspannungsschäden, zusammen etwa 350 Millionen Euro, im Schnitt 1.600 Euro je Fall. Der Durchschnitt täuscht allerdings. Trifft es eine Steuerung in der Produktion oder die Serveranlage einer Verwaltung, steht am Ende der Ausfall in der Rechnung, nicht das Gerät.
Die teuren Schäden entstehen selten dort, wo der Blitz einschlägt. Sie entstehen in den Leitungen, über die sich die Überspannung ins Gebäude fortsetzt. Deshalb prüfen wir bei jeder Anlage beide Teile, den äußeren Schutz auf dem Dach und den inneren im Verteiler.
Die Intervalle stehen in DIN EN 62305-3, Anhang E, Tabelle E.2. Sie richten sich nach der Blitzschutzklasse der Anlage, nicht nach der Gebäudeart.
| Blitzschutzklasse | Sichtprüfung | Umfassende Prüfung |
|---|---|---|
| I | jährlich | jährlich |
| II | jährlich | alle 2 Jahre |
| III und IV | alle 2 Jahre | alle 4 Jahre |
Unabhängig vom Turnus ist zu prüfen nach Umbauten am Dach, nach Reparaturen an der Anlage und nach jedem bekannten Blitzeinschlag. Genau diese Anlässe gehen im Alltag am häufigsten unter.
Sie schildern kurz das Gebäude und das Anliegen. Wir sagen Ihnen am Telefon, ob eine Begehung nötig ist oder ob Unterlagen reichen.
Wir sehen uns Dach, Erdung und Verteiler an. Bei bestehenden Anlagen inklusive Messung, bei Neubauten anhand von Plänen und Baufortschritt.
Sie bekommen Positionen, die sich nachvollziehen lassen, und die Norm dazu. Was nicht nötig ist, steht nicht drin.
Montage durch eigene Monteure, danach Prüfprotokoll für Ihre Unterlagen, für die Versicherung und für die nächste wiederkehrende Prüfung.
Langenau liegt zwischen Ulm und Heidenheim, direkt an der A7 und der A8. Für Montagen sind wir überwiegend im Alb-Donau-Kreis, im Landkreis Heidenheim, im Stadtkreis Ulm und auf der bayerischen Seite in den Landkreisen Neu-Ulm und Günzburg unterwegs. Für Prüfungen und Sachkundigen-Leistungen fahren wir auch weiter.
Für diese Orte gibt es eigene Seiten mit den örtlichen Besonderheiten, von der zuständigen Bauordnung bis zu den Gebäudetypen, die dort vorkommen:
Baden-Württemberg
Bayern
Ihr Ort ist nicht dabei? Rufen Sie an, in aller Regel sind wir auch dort unterwegs.
Baurechtlich in aller Regel nicht. Weder die Landesbauordnung von Baden-Württemberg noch die Bayerische Bauordnung fordern für ein normales Wohnhaus eine Blitzschutzanlage, wie der Blitzableiter fachlich heißt. Anders sieht es aus bei exponierter Allein- oder Höhenlage, bei weicher Bedachung, unter Denkmalschutz, bei Gebäuden über 30 Meter Höhe und bei Mehrfamilienhäusern ab etwa 20 Wohnungen.
Der Überspannungsschutz im Verteiler ist davon unabhängig. Der ist seit Ende der Übergangsfrist im Dezember 2018 nach DIN VDE 0100-443 auch für Wohngebäude vorzusehen, und zwar unabhängig davon, ob auf dem Dach etwas montiert ist.
Das hängt an der Dachform, der Gebäudehöhe, der Blitzschutzklasse und daran, ob eine nutzbare Erdung vorhanden ist. Eine seriöse Zahl ohne Blick auf das Gebäude gibt es nicht, und jede Pauschalangabe im Internet ist eine Schätzung ins Blaue.
Was wir sagen können: Der Ortstermin und die Ersteinschätzung kosten Sie nichts, und im Angebot steht zu jeder Position, warum sie nötig ist.
Bei einem normalen Gewerbeobjekt sind wir einen halben bis einen Tag vor Ort, je nach Dachfläche und Zahl der Ableitungen. Das Protokoll bekommen Sie danach schriftlich, mit Mängelliste und einer Einschätzung, was sofort behoben werden sollte und was bis zur nächsten Prüfung Zeit hat.
Ja, das ist sogar der häufigere Fall. Wir prüfen und warten Bestandsanlagen unabhängig davon, wer sie errichtet hat. Wenn dabei Mängel auftauchen, bekommen Sie eine Liste mit Fotos, keine pauschale Empfehlung, alles zu erneuern.
Sagen Sie uns kurz, um welches Gebäude es geht. Wir melden uns werktags innerhalb eines Tages mit einer Einschätzung, ob und was zu tun ist.
Alle Angaben außer dem Namen und einer Erreichbarkeit sind freiwillig.